17.10.07

Eine Antwort und eine Bestaetigung erhalten



Danke an Hans Schaffer für seinen Leserbrief von 15.10 (siehe Bericht anbei)., der dem Wuiderer eigentlich genau das bestätigt hat, was er in seinem letzten Blog am 13.10. über Thomas Schmid geschrieben hat. Es scheint so, dass der Wuiderer mit seiner Einschätzung nicht allzuweit weg liegt.

Ein zweites Danke schön an die Garmisch-Partenkirchner SPD, die uns ebenfalls am 15.10. ihr Wahlprogramm vorgestellt hat (siehe Bericht anbei). Jetzt über wir uns ja endlich ein etwas besseres Bild über deren Ziele und Verbesserungsvorschläge machen. In meinen Augen hat derzeit Meierhofer die grösseren Chancen als Wank, für Thomas Schmid eine ernste Widersacherin zu werden. Wenn's die clever anstellt, dann kann's zur grossen Trotzreaktion kommen: nachdem weder der eine, noch der andere was bringt, wähln ma sie - oder mir wähln gar ned...

Bis zum nächsten Mal, Ihr Wunderer

13.10.07

Eine etwas anderer Analyse zur derzeitigen Bürgermeisterwahl







Wer gewinnt die Garmisch-Partenkirchner Bürgermeisterwahl?

Derzeit ist es etwas ruhig geworden, im Bürgermeister-Wahlkampf von Garmisch-Partenkirchen. Die Kramertunnel Debatte hat derzeit Vorrang. Mittlerweile dürfte sich herauskristallisiert haben, dass es insgesamt 3 Kandidaten gibt: Thomas Schmid, Max Wank und Siegrid Meierhofer. Ob die Freien Wähler noch einen Kandidaten an Land ziehen, wird sich zeigen. Allerdings müsste dies jetzt sehr schnell geschehen. Sie wollen ja unbedingt mit einen Kandidaten ins Rennen gehen, aber es scheint so, dass sie bei der Suche nicht fündig werden. Warum ist das eigentlich so, dass gute Leute einen grossen Bogen um dieses einflussreiche Ehrenamt machen? Ich kann’s nur so begründen, dass die guten Leute in der Freien Markwirtschaft einfach besser besoldet werden. Ausserdem kann keiner voraussehen, ob man nach 6 Jahren dann noch einen Job hat.

Jetzt glauben’s aber bitte nicht, dass ich unsere 3 Kandidaten als nicht qualifiziert halte. Sie haben alle Ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen. Die Mehrheit der Bevölkerung ist allerdings mit keinen der 3 Kandidaten so richtig begeistert.

Siegrid Meierhofer kandidiert für eine Partei, die zwar schon mehrere Bürgermeister in unserem Ort gestellt hat, allerdings ist ihre SPD Mitgliedschaft nicht unbedingt förderlich, in Garmisch-Partenkirchen von einer schwarzen Mehrheit gewählt zu werden. Ausserdem weiss man von ihr zu wenig. Der Wuiderer hat von ihr noch nicht viel gelesen, geschweige denn ein Wahlprogramm zu Gesicht bekommen. Trotzdem hat sie Chancen, am 3. März ins Rathaus einzuziehen. Warum, das lesen sie gleich!

Kommen wir zu Max Wank. Ich habe noch keinen getroffen, der mit sagte, dass er Max Wank wählen wird. Zugegeben, der Wuiderer verkehrt weder im Volkstrachtenverein, noch im Kolpingsverein, oder bei der Feuerwehr. Und singen kann er auch nicht. In diesen Gruppierungen gibt es bestimmt eine grosse Mehrheit, die nicht nur aus Solidarität zur CSU Wank wählen werden.

Nehmen wir mal das Wahlprogramm von Max Wank genauer unter die Lupe:
Konsolidierung des Haushaltes und Abbau der Schulden. Jetzt fällt mir nix mehr ein, oder hat er noch mehrere Themen in seinem Wahlkampf parat? Ich weiss es wirklich nicht. Die CSU war mit Ihrem Oberhäuptling Thomas Schmid nicht mehr zufrieden und hat den nächstbesten als Nachfolger bestimmt. Ist allerdings Max Wank ein Kandidat, Bürgermeister zu werden? Hat er das Zeug, unseren Ort strategisch und zukunftsweisend zu steuern? Oder verfolgt er eine Politik der einheimischen “Traditionalisten”, alles wieder etwas langsamer anzugehen, Begriffe wie Brauchtum und Tradition wieder mehr aufleben zu lassen und die wahren Interessen der Bevölkerung vor den wirtschaftlichen Interessen des Ortes zu stellen. Mei wär des schee, wenn wir auf den ganzen Schmarrn, wie Fremdenverkehr, Ski WM, Olympia-Bewerbung, Beschneiung, oder neue Bergbahnen verzichten könnten. Des meint der Wuiderer fei wirklich! Stellen Sie sich vor, eine Ortspolitik zu gestallten, bei der nur die persönlichen Interessen der Bürger umgesetzt werden. Das wäre der Traum! Hätten nur Adam und Eva nicht in den Apfel gebissen…

Somit kommen wir zu unserem amtierenden Bürgermeister Thomas Schmid. Die letzten 5 1/2 Jahre haben gezeigt, dass er nicht nur Politik macht, die für die persönlichen Interessen der Bürger zugeschnitten sind. Er versucht unseren Ort zukunftsweisend in die richtige Richtung zu steuern, allerdings hat ihn sein GPS ab und zu im Stich gelassen. Doch grundsätzlich muss man schon anerkennen, dass Schmid mit viel Arbeit und persönlichen Einsatz versucht, dieses Ziel zu erreichen. Natürlich kann man über die eine, oder andere (vielleicht auch viel mehr) Entscheidungen diskutieren, ob diese richtig oder falsch waren. Lustigerweise sind die ja alle einstimmig vom Gemeinderat so befürwortet wurden – also auch von allen Schmid-Gegnern. Keine Frage, auch der Wuiderer meint, dass vieles richtig war, aber auch leider Gottes viele Sachen nicht richtig beurteilt worden sind.

Das grosse Manko, dass wir allerdings mit unserem derzeitigen Bürgermeister haben, ist sein undiplomatisches Verhalten. Er war ja lange Zeit im diplomatischen Dienst der Bundesrepublik Deutschland tätig, doch hat er da anscheinend nicht viel von der hohen Kunst der Diplomatie gelernt.

Schauen wir uns nur mal die folgenden beiden Artikel aus dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt als Beispiel an, die in dieser Woche abgedruckt worden sind. Sowohl die Vertreter von Bund Naturschutz Richard Mergner und Dr. Andreas Keller, als auch Grainau’s Bürgermeister Hildeprand werfen in Sachen Kramertunnel Schmid vor, mit den Interessenvertretern nicht reden zu wollen. Schmid hat sicherlich recht, dass er nicht die zuständig Person ist, mit der gesprochen werden muss, denn der Bauherr ist ja nicht die GAP Gemeinde, sondern der Freistaat im Auftrag des Bundes. Wie gesagt, da hat er zwar recht, doch der Wuiderer findet, dass es mit Sicherheit nicht geschadet hätte, wenn Schmid zumindest den Versuch unternommen hätte, mit dem BN und der Gemeinde Grainau einen einheitlichen Konsens zu schaffen, denn wir, die Bevölkerung aus Garmisch-Partenkirchen sind zweifelsfrei die grossen Nutzniesser, wenn die Realisierung des Kramertunnels innerhalb der nächsten 4 Jahre zustande kommt. Und so was kann man halt nur diplomatisch, indem man versucht, auf Basis von angenehmen Beziehungen die einzelnen Problemfälle durch Gespräche und Telefonate zur Sprache bringt. Sicherlich verlangt niemand, dass dann auf einmal alle einer Meinung sind und alle Probleme gelöst sind, aber man kennt sich, man kann die verschiedenen Meinungen besser interpretieren und man kann auf gute Kontakte zurückgreifen, wenn’s wirklich mal brenzlig wird. In Sachen Kramertunnel hat der Wuiderer fast das Gefühl, dass der BN und die Gemeinde Grainau dem Schmid eine auswischen wollen, anstatt sachlich mit allen Pros & Kontras das Projekt zu beurteilen.

Aufgrund seiner beruflichen Vergangenheit ist es einfach unglaublich, aber wahr: Schmids grösstes Defizit ist ganz klar der Umgang mit seinen “Geschäftspartnern”, egal ob Gemeinderatsmitglieder, oder Vertreter anderer Gremien, die in der Hierarchie unter unserem Bürgermeister stehen. Das dürfte auch der Grund gewesen sein, warum es zwischen ihm und der CSU zum grossen Bruch gekommen ist.

Warum macht er sich dadurch seinen Job so viel schwieriger? Gibt es jemanden in seiner Umgebung, der den Mumm hat, mit ihm über das Thema “diplomatisch” zu reden? Ist es überhaupt möglich, dass sich ein Mensch mit solchen Eigenschaften ändern kann, so dass er vom Einzelkämpfer zum Teamplayer wird? Das sind schon Gründe, wo sich der Wuiderer seine Gedanken machen würde, wenn er vom Christlich Sozialen Bündnis gefragt werden würde (was sicherlich nicht passiert), ob er als Gemeinderatskandidat zur Verfügung stehe. Denn wäre ich wirklich in der Lage, ein Gehör bei meinen Chef zu finden, um zumindest mit meinen Ideen vorstellig zu werden und diese, sowie die der anderen als Team zu diskutieren, wobei natürlich der Oberhäuptling immer das letzte Wort hat und haben soll.
Mei, des ist ja nur ein Beispiel; von den vielen Geschichten, die der Wuiderer in Sachen WM Bewerbung in Miami und Portugal gehört hat, fangen wir lieber erst gar nicht an. Aber der Grundtenor ging auch da wieder in die gleiche Richtung.

Trotzdem ist in den Augen vom Wuiderer Thomas Schmid der derzeitige Favorit, auch 2008 wiedergewählt zu werden. Warum? Weil wir derzeit keine bessere Alternative haben. Wenn allerdings der Kreis seiner engsten Vertrauten Schmid davon überzeugen könnte, in Zukunft als Teamplayer aufzutreten, dann wäre er wahrscheinlich auch der Richtige, um zukunftsweisend die Ziele unseres Ortes zu verfolgen. Die Frage ist nur, ob sich solch ein Einzelkämpfer so gravierend ändern kann… Wenn nicht, dann würde sich eventuell die Dritte wieder freuen können. Aber darüber hat ja der Wuiderer schon geschrieben – übrigens zu einem Zeitpunkt, wo Meierhofer noch nicht kandidiert hat…

Bis zum nächsten Mal, Euer Wuiderer

29.9.07

Die Nachwuchsarbeit des SC Riessersee

Brauchen wir wirklich 10 zusaetzliche Gastspieler aus dem In- und Ausland, damit in der DNL Mannschaft mit einen 30 Mann starken Kader die Wettbewerbsfähigkeit erhöht wird?

Neben unserer hochinteressanten Ortspolitik gibt's ja noch so viele andere interessante Themen, wie z.B. das sportliche Geschehen in unserem Ort. Unser Aushängeschild ist ja da ganz klar der Sportclub Riessersee. Dem derzeitigen Manager Ralph Bader möchte ich ein grosses Kompliment machen, in dem er seine Prioritäten richtig zuordnet. Zuerst muss das Budget eingehalten werden, und mit dem muss dann versucht werden, ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu bringen. Nur so kann das Eishockey im Werdenfelser Land langfristig existieren. Ich kenne viele Bürger, die seit Jahren die legitime Frage stellen, warum wir denn eigentlich das Eishockey in Garmisch-Partenkirchen brauchen. Der Wuiderer gibt ihnen immer dieselbe Antwort: die 1. Mannschaft des SC Riessersee ist das Aushängeschild fuer die über 350 Jugendlichen, die in den vielen Nachwuchsmannschaften durch hervorragende Nachwuchsarbeit das Eishockeyspielen lernen und somit sehr effektiv "aufgeräumt" sind. Sollte es irgendwann mal keine 1. Mannschaft mehr geben, würde das Interesse der Kinder, Eishockey zu spielen sehr schnell schwinden. Ich glaube, dass eine sehr grosse Zahl unserer Bürger und Bürgerinnen nicht wahrhaben wollen, wie wichtig die Institution SCR für unseren Ort ist, schade.

Allerdings gibt es da in der Nachwuchsarbeit einen Punkt, der mir überhaupt nicht gefällt. Warum muss man zehn 16 und 17 jährige Spieler aus dem In- und Ausland fuer unsere DNL Mannschaft nach Garmisch holen, obwohl über 20 einheimische Spieler bereits im Kader der DNL Mannschaft stehen und seit ihrem 6. Lebensjahr fuer den SCR spielen. Die offizielle Begründung der Nachwuchsabteilung ist, dass man die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen müsse. Diese jungen Leute, die aus verschiedenen Teilen Deutschlands, Polen und Russland kommen, wohnen in örtlichen Pensionen und werden nur sehr limitiert von Erwachsenen betreut. Wie gesagt, die Burschen sind nur 16 oder 17 Jahre... Und die sind dann wegen ihrer Ausnahmestellung die grossen Leader in der Kabine. Das kann's doch nicht sein. Unsere Burschen reissen sich seit über 10 Jahren den Arsch auf, dann sind sie endlich so weit, dass sie auf hohem Niveau spielen können, und irgendwelche Gastspieler, die sich nie mit unserem SCR identifizieren werden, nehmen ihnen dann den Platz weg. Da muss ich mir dann schon Gedanken nach dem Sinn und Zweck einer effektiven Nachwuchsarbeit machen. Derzeit gibt's 30 Spieler im Kader der DNL und nur 16 können sich umziehen. Jedes Wochenende sitzen dann 14 Kinder frustriert auf der Tribüne und schön langsam verlieren sie die Lust, weil man u.a. auch das Gefühl hat, dass die Ausländer ja unbedingt spielen müssen, wenn man ja so viel Geld in diese investiert.

Der Wuiderer macht auch keinen Hehl daraus, dass er die beschriebenen Tatsachen von frustrierten Eltern einheimischer Spieler bekommt. Die haben die besonders harte Aufgabe, ihre Kids immer wieder neu zu motivieren und zu versuchen, weiterzuspielen. Natürlich weiss ich auch, dass es viele Spieler gibt, die einfach (noch) nicht die qualitativen Voraussetzungen haben, um in dieser sehr hochwertigen Deutschen Nachwuchsliga zu spielen. Denen bleibt dann gar nichts anderes übrig, aufzuhören, denn in diesem Alter gibt es keine Alternativmannschaft, die eventuell in einer unteren Liga spielt. Stellen Sie sich vor, wie viele zusätzlichen Talente wir aus unserem Jugendprogramm hätten gewinnen können, wenn all die, die mit 15 oder 16 Jahren "ausgemustert" worden sind, in einer anderen Mannschaft weiterspielen könnten. Denn bei vielen von denen platzt der Knoten halt a bisserl später.

Ich bin gespannt, wie sich die Saison entwickelt und hoffe, dass die Situation mit den jugendlichen Gastspieler nicht eskaliert. Ich würde nämlich meinen 16 jährigen Sohn nicht nach Garmisch zum Eishockey spielen schicken und ihn unbeaufsichtigt in einer Pension wohnen lassen. Unverantwortlich, oder?

Bis zum nächsten Mal, Euer Wuiderer

13.9.07

An alle Wuiderer Blog Leser

Lieber Garmisch-Partenkirchner Freunde,

nachdem ich jetzt gemerkt habe, dass es ja doch eine Menge Leute gibt, die meinen Blog lesen, moechte ich mich bei Euch entschuldigen, dass Ihr so lange nix mehr von mir gehoert habt. Ich bin derzeit einfach zu sehr mit meiner Arbeit eingespannt, so dass ich die notwendige Zeit nicht aufbringe, vernuenftige Blogs zu schreiben. Es bringt ja mir und Euch nix, wenn ich nur was schreibe, damit's geschrieben ist... Ich kann Euch aber beruhigen, weder der Schmid hat mir mei Maul zuklebt, noch der Wank hat mei Huettn abbrennt. Ich werde mich in Kuerze bei Euch wieder melden, und dann hoffentlich in regelmaessigen Abstaenden meinen Senf hinzugeben. Ausserdem geht's ja erst schoen langsam richtig los mit'm Wahlkampf. Alles was wir bis jetzt erleben durften, war durch nur Abtasterei - allerdings zu Lasten des Ortes, den wir alle so lieben.

Bis bald, Euer Wuiderer

4.7.07

Thomas Schmid stellte sich den Buergern

Gestern abend war es soweit. Fuer Thomas Schmid wurde es ernst. Wieviele Leute kommen zu seiner ersten Wahlveranstaltung? 15, 50, oder gar mehr? Die Bude war rappelvoll und das Interesse gross, was unser derzeitiger Buergermeister zu sagen hatte. Er hat sich gut geschlagen. Dass er ein sehr guter Redner ist, wissen wir ja alle schon lange. Gekonnt und mit viel Selbstvertrauen hat er sich bei den Buergerinnen und Buerger praesentiert. Mit Ausnahme der vielen anwesenden "Spione" war auch der Beifall riessengross. Jetzt freuen wir uns auf die Reaktionen der politischen Widersacher, um danach noch besser und objektiv urteilen zu koennen, wie gut sich Thomas Schmid wirklich geschlagen hat. Und - Traumzeiten fuer unser Tagblatt...

Bis zum naechsten Mal, Ihr Wuiderer

9.6.07

Der Garmisch-Partenkirchner Wahlkampf hat schon laengst begonnen

Ruhig ist es geworden, in unserem Kasbladl wegen der im Maerz 2008 stattfindenden Buergermeisterwahl. Die Farchanter haben uns gerade etwas den Rang abgekauft. Am kommenden Mittwoch findet dort die Kampfabstimmung statt, ob Alt (Lidl) weiter dranbleibt, oder Jung (Grabo) den Einzug ins Rathas gelingt.

In Ga-Pa gibt es zwar keinen Generationswahlkampf, weil die derzeitigen Kandidaten alle so ziemlich im gleichen Alter sind, doch die Vielfalt der verschiedenen Themen duerften wohl eine weit groessere Anzahl sein, wie derer in Farchant.

Wenn man genau beobachtet, was derzeit in unserem Landl alles los ist - vor allem hinter den Kulissen -, dann befinden wir uns wahrscheinlich jetzt schon in einer ganz heissen Phase dieses Wahlkampfes. Fakt ist, dass Thomas Schmid als Unabhaengiger gegen seine ehemaligen CSU Kollegen Max Wank und Wolfgang Bauer antreten wird. Was wir alle noch nicht so genau wissen ist, ob da noch andere Aspiranten hinzukommen. Siegried Mayerhofer duerfte mit ziemlicher Sicherheit als weitere Kandidatin fuer die SPD auf Stimmenfang gehen. Somit haetten wir 3 +? im Rennen.

Unterschiedlicher koennten die Anwaerter des Buergermeisteramtes nicht sein:

Max Wank - Zureckhaltend, Stratege, Teamplayer und wahrscheinlich nicht unbedingt der groesste Macher

Thomas Schmid - Nicht zurueckhaltend, ein absoluter Macher, Selbstdarsteller und somit kein Teamplayer

Siegried Mayerhofer - haelt sich im Hintergrund, clever und als Opositionelle ein gesundes Gespuehr fuer das wirklich Notwendige in unserem Dorf.

Koennte man fast meinen, dass der Wuiderer ein Roter ist, oder? Kein Kommentar!

Wie man hoert, finden derzeit sehr viele Gespraeche statt. Wank und Schmid suchen die richtigen Leute, die ihre Visionen ueber die Zukunft in GAP teilen, aber auch die in der Lage sind, durch ihren Bekanntheitsgrad und Reputation die notwendigen Stimmen in das jeweilige Lager bringen. So manch Garmischer Buerger - natuerlich auch Partenkirchner - sind auf einmal ganz ueberrascht, wie wichtig sie ploetzlich fuer die eine oder andere Partei geworden sind.

Max Wank weiss, dass der Schluessel zum Erfolg nur ueber eine schlagkraeftige Mannschaft in der CSU ist. Sollte er in der Lage sein, ein hochkaraetiges Team aus allen Interessenkreisen zu gewinnen, kann er sein Defizit als Nichtmacher und Schullehrer wahrscheinlich gut ausgleichen. Der Wuiderer waere nicht ueberrascht, wenn daher Wank's Hauptstrategie das mannschaftliche Denken und der Zusammenhalt in seinem Team den gesamten Wahlkampf begleiten wird. Und daher trifft er sich auch gerade mit sehr vielen Leuten.

Welche Strategie koennte sich der Wuiderer fuer Thomas Schmid vorstellen? Was werfen ihm seine Gegner vor? Selbstherrlichkeit, hat seine CSU Mitkaempfer nach der gewonnen Wahl 2002 voellig fallen lassen, behandelt seine CSU Gemeinderatskollegen (und vielleicht auch die von der Oposition, obwohl Mayerhofer und Appler - nicht allerdings Kraetz- sich positiv ueber Schmid's Arbeit geaeussert haben) Statisten, anstatt sie in die politischen Diskussionen ernsthaft mit einzubinden. Ein Teamplayer ist er wahrscheinlich nicht, und genau in diese Wunde wird die CSU stechen. Thomas Schmid muss sich mit seinen Fehlern in der Vergangenheit ernsthaft auseinandersetzen, sie analysieren und ggf. Konsequenzen daraus ziehen. Um erfolgreich gegen das von der CSU erwartende Hauptwahlkampfthema anzugehen, muss es Schmid gelingen, den Waehlern davon zu ueberzeugen, dass er nicht nur ein Macher ist, der fuer Garmisch-Partenkirchen viel Gutes getan hat, sondern aber auch Einsicht zeigen, dass auch er von seinen Fehlern lernen wird, und in Zukunft gewisse Dinge anders angeht. Nur so wird es ihm gelingen, das Vertrauen von guten und qualifizierten Leuten zu bekommen, die zusaemmen mit ihm als eine potentielle und fachkundige Manschaft die Probleme unserer Heimat bekaempfen und zugleich das Potential, das in unserem Ort steckt, voll auszubauen.

Lassen wir uns ueberraschen... Bis dahin, Euer Wuiderer

1.6.07

4 Rentner aus Partenkirchen - Eine tolle Idee!


Haben Sie auch die Geschichte von den 4 Rentner aus Partenkirchen gelesen, die eine Haengebruecke ueber die Salmeischlucht bauen wollen und dazu benoetigten Wege bauen? Ich finde das eine tolle Initiative, die die vielen Rentner oder Fruehpensionaere aus Garmisch-Partenkirchen motivieren sollte, aehnliches zu leisten.

Egal ob wir es moegen, oder nicht, aber unsere Heimat lebt nun mal zum Grossteil vom Tourismus. Die Kassen sind knapp, aber es gibt viele, viele Moeglichkeiten, zusammen mit Freunden aehnliche Projekte in Angriff zu nehmen. Wir koennten Voluntaere z.B. am Bahnhof brauche, die unsere Gaeste, von denen wir leben, begruessen und ihnen erste Auskuenfte, bzw. Wegbeschreibungen gibt.

Zurueck zu den 4 Rentner aus Partenkirchen; glauben Sie nicht, dass die eine rechte Gaudi haben und froh sind, nicht den ganzen Tag daheim hocken zu muessen? Ihre Frauen haben wahrscheinlich auch nichts dagegen...

Bis zum naechsten Mal, ihr Wuiderer