17.12.07

Unsere Hotels in Garmisch-Partenkirchen



Haben Sie im Bayernteil des Muenchner Merkurs vom 15.12.07 den beiliegenden Artikel gelesen? Komisch, ich habe den in unserem Ortsteil nicht entdeckt, oder hat der Wuiderer da was uebersehen, oder sogar der Herr Beez, was ja kaum vorstellbar ist. Besonders dann, wenn's darum geht, unseren Ort in die Pfanne zu hauen. Aber vielleicht wollte man den nicht plazieren, weil man die im Artikel beinhaltlichen Maengel nicht indirekt unseren Buergermeister in die Schuhe schieben konnte, wer weiss?

Auf alle Faelle gibt diese Studie zum rechten Zeitpunkt eine aktuelle Istbeschreibung unserer Hotelerie dar. Selbstverstaendlich gibt es da eine Anzahl von Hotels, die hervorragende Arbeit leisten, und mit Sicherheit diese Verallgemeinerung nicht verdient haben. Wir muessen uns allerdings im Klaren sein, dass wir unsere Hotel-Infrastruktur dringend verbessern muessen. Und wie in dem Artikel so passend beschrieben wird, haben viele dieser angesprochenen Maengel nichts mit dem Diridari zu tun. Da wird einfach nur zu schlampig gearbeitet, was den ganzen Ort und auch natuerlich die Herbergen schadet, die einen vernuenftigen Job machen.

Jetzt hat unser lieber Gemeinderat beschlossen, dass man irgendwann nochmals abstimmt, ob man das geplante 5 - Sterne Hotel (siehe beiliegender Artikel vom Tagblatt/Ortsteil von 15.12.) an der St. Martin Str. gebaut wird. Der Wuiderer hat einfach keine Lust mehr, zu analysieren, warum wir jetzt wieder von vorne anfangen. Lesen's einfach mal den Artikel, dann sehen's selber, dass mir alle zu dumm sind, aus unserem Ort was Gscheits zu machen. Egal, wie das ganze ausgeht, Tatsache ist, dass jeder potentielle Investor sich ernsthaft fragen muss, ob es ueberhaupt Sinn macht, ueber Garmisch-Partenkirchen nachzudenken. Bitte liebe Leut, nimmt's solche Themen nicht als Wahlkampf her! Wir verbauen uns wirklich noch die ganze Zukunft, damit unsere Heimat endlich eine profitierende Wirtschaftsmacht in Sachen Tourismus wird. Nur so koennen wir erreichen, dass unser eigener Nachwuch qualifizierte und hochwertige Stellen in unserem Ort bekommt, in dem bayerisch und nicht preissisch gsprochen wird.

Macht's doch bitte ned immer gleich alles schlecht. Nicht nur im Falle des 5-Sterne Hotels wird es in Zukunft Vor- und Nachteile geben. Ja, es ist bitter, dass viele Klassen von der jetzigen Schule in eine voellig neu gebaute Schule umziehen muessen. Dem Wuiderer tun auch die Betreiber der Schrebergaerten leid, fuer die man eine neue Heimat finden muss. Sicherlich gibt es vielleicht auch noch bessere Standorte, um das Hotel woanders zu bauen. Aber Tatsache ist, dass nun mal der Herr Schneider und seine Investoren nur auf dem Areal an der St. Martin Str. das Hotel bauen wollen, und nicht woanders. Wenn ein Max Wank als Begruendung angibt, das ganze nochmal abstimmen zu lassen, weil ja jetzt u.a. das fruehere US Areal and der St. Martin Str/Olympiastrasse wieder zu haben ist, dann ist das purer Wahlkampf mit dem Ziel, einen weiteren "Sieg" unseres Buergermeisters zu vermeiden.

Lieber Max, tu uns allen bitte einen Gefallen und ruf Herrn Schneider an. Frage ihn bitte, ob er sich vorstellen koennte auch auf dem U.S. Areal das 5 Sterne Hotel zu bauen. Wenn der Herr Schneider Dir dann sagt, dass dieser Standort fuer ihn, bzw. fuer Paris Hilton nicht in Frage kommt, dann hoere bitte auf und unterstuetze den Bau dieses dringend notwendigen 5-Sterne Hotels, denn so etwas - und da sind sich ja anscheinend alle einig - brauchen wir jetzt, nicht morgen und nicht uebermoergen. Die gerade veroeffentlichte Studie ist der Beweis fuer die Notwendigkeit, gesunde Konkurrenz in unseren Ort zu bekommen. Denn wie sagt man richtigerweise: Konkurrenz belebt das Geschaeft!

Und jetzt noch etwas in eigener Sache. Jeder der meine Blogs liest, kann sehr einfach erkennen, dass der Wuiderer eher die Vorteile, als die Nachteile in der Arbeit unserers derzeitigen Buergermeister Thomas Schmid sieht. Die Vorteile beziehe ich auf unsere zukuenftige Ausrichtung unseres Ortes. Mir ist durchaus bewusst, dass nicht alles, was von Herrn Schmid "angeschoben" wurde, gut und perfekt ist.

Sicherlich kann man uber den Neubau Chamonixstrasse diskutieren.
Sicherlich hat er anfangs die Kosten der neuen Schanze niedriger vorhergesagt, wusste allerdings, dass sie viel mehr kosten wird.
Sicherlich hat Schmid menschliche Eigenschaften, die den einen, oder anderen zu Recht sauer aufstossen.
Sicherlich ist er in den letzten 6 Jahren wahrscheinlich zu vielen Leuten auf die Schuhe getreten, um gewisse Dinge umzusetzen.
Sicherlich waere ihm ein etwas geringeres Geltungsbewusstsein zu wuenschen, mit dem er sofort Sympathiepunkte gewinnen wuerde.
Sicherlich gibt es noch viele andere Sachen, die man ihm anlasten, bzw. vorwerfen kann.

Tatsache ist allerdings: Thomas Schmid hat in den letzten 6 Jahren unserem Ort gut getan. Endlich wacht Garmisch-Partenkirchen schoen langsam aus dem 25 jaerhigen Dornroesschenschlaf durch die Neidlinger Narkose auf. Schauen Sie sich doch nur mal all die Baustellen im Ort an. Die Buerger sind bereit, wieder in unseren Ort zu investieren. Unsere Liftanlagen werden und wurden modernisiert. Die Schneekanonen sorgen dafuer, dass wir zur Weihnachtszeit perfekts Skibedingungen fuer uns Einheimische und fuer unsere Wintersportgaeste haben werden. Der Mohrenplatz ist auch fast fertig und sehr schoen geworden. Mit Thomas Schmid hat der Wuiderer einfach ein gutes Gefuehl, dass dieses Tempo der Modernisierung in unserem Ort beibehalten wird. Garmisch-Partenkirchen lebt nun mal vom Tourismus und unserer Tradition. Der Wuiderer sieht derzeit keine Alternative zu Schmid, trotz seiner Defizite. Sorry, Frau Dr. Meierhofer und Herr Max Wank, aber mit Ihnen als Buergermeister kann sich der Wuiderer vorstellen, dass Sie uns ein gewaltiges Tempolimit aufhalsen, und dass ist das wenigste, was sich unser Ort derzeit leisten kann.

Bis zum naechsten Mal, Ihr Wuiderer

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ups, da ist aber jemand neutral.
1) Was interessiert Paris Hilton das Hotel? Hiltons sind Stadthotels und daher haben sie den Brief auch nicht beantwortet...
2) Es gibt bessere Standorte, an denen sofort losgebaut werden könnte. Warum muss denn alles schon wieder auf einen Bürgerentscheid rauslaufen.
Habe die Ehre

*Einheimischer* hat gesagt…

Auch mir ist unser Bürgermeister auf die Füße getreten, was aber bestimmt nicht NUR an ihm lag. Aber denoch bin ich der Meinung, dass Herr Schmid dem Ort gut tut, und damit letzten Endes allen Bürgern hier im Ort.
Wenn Herr Schmid der verstaubten CSU
hier im Ort den Rücken zuwendet, dann kann ich das durchaus nachempfinden, und werde gleiches tun.

Admina hat gesagt…

Ja, verstaubt ist es hier schon ein wenig gewesen, christlich noch nie, jedoch ist es fraglich ob Vetternwirtschaft Verarsche Korruption Marktmafia Cliquenwirtschaft und Bestechung jetzt moderner sind weil sie anders heissen....
Salve Servus

Anonym hat gesagt…

Hallo.
Ich mochte mit Ihrer Website wuiderer.blogspot.com Links tauschen